Sonntag, 26. September 2010

Trüber Sonntag

Das war's wohl tatsächlich mit den schönen Tagen. Schon das ganze Wochenende regnet es, und nebelverhangen ist der Ausblick zum Pankower Rathaus.



Ein Lichtblick: Innen sind jetzt schon etliche Wände geschlämmt und bilden einen wunderschönen Kontrast mit den liebevoll restaurierten Kappendecken.



In meinem 2. Geschoss haben sich auf wundersame Weise die Fenster in ihrer Größe angepasst. :-) Auch die robuste Brüstung, die den industriellen Charakter der Alten Mälzerei aufnimmt, ist nun montiert. Die Wendeltreppe folgt wohl in den nächsten ein, zwei Tagen.

Sonntag, 19. September 2010

Ende eines schönen Wochenendes

Tief schiebt sich die letzte Abendsonne über die Hesperidenhöfe(R). Zeit, noch eine kleine Runde durch die Mälzerei zu drehen.



Während die Sonne aus den letzten Wohnungen verschwunden ist, ist sie hier oben zwischen den Schornsteinen der Minervasuiten(R) noch zu erahnen - zusammen mit einem wunderbaren Blick hinüber zum Pankower Rathaus in den herbstlichen Abendhimmel...

Sonn-Tägliche Aussichtstour

Ein frischer Wind treibt Schauerwolken durch diesen herbstlich anmutenden Sonntag. Aber es sind auch schöne Momente dabei. Zeit, eine kleine Aussichtstour durch die Minervasuiten(R) zu machen. Zugegeben, in den oberen Stockwerken ist der Zugang zu den Aussichtsplattformen zur Zeit etwas verbaut...



Auch woanders versperren frischer Estrich oder gar schon Bodenplatten und Fliesen die gewohnten Wege. In meiner eigenen 1. Etage wunderte ich mich dagegen über diese Elemente...



Es hat zugegebenermaßen ein paar Momente gedauert, bis ich die seltsam anmutenden Winkel als meine zukünftigen Treppenstufen identifizierte. Sie werden also einmal in meine Aussichts-Etage führen.



Hier war man sich jedoch noch nicht so recht über die Brüstungshöhe im Klaren. Aber wie sagte schon der alte Goethe: "Es soll sich regen, schaffend handeln, / Erst sich gestalten, dann verwandeln;" Also verwandelt mal bitte meine Fenster noch auf ein einheitliches, angenehmes Maß! :-)

Die Aussicht nach draußen ist dagegen heute schön sonnig, und die Orangerie steht - immer noch etwas nackt - in der Mittagssonne.



Und wenn man schon von drinnen abgebaute Gerüstteile sieht, muss es doch draußen frisch Enthülltes zu sehen geben! Und siehe da - Bauteil 5 glänzt, als wären die Jahrzehnte spurlos an ihm vorbeigegangen.



Kein Vergleich zu beispielsweise der Ansicht auf alten Postkarten...



... die in Wirklichkeit ein, sagen wir, leicht bearbeitetes Foto von Februar 2009 (!) ist.

Samstag, 18. September 2010

Ende der Kommunikation

Seit ein paar Tagen ist nun die direkte Kommunikationsmöglichkeit mit den Bewohnern unter mir verbaut: Die Kappendecke in der noch ein riesiges Loch klaffte wurde geschlossen.



Von unten sieht das Ganze so aus: Alt und neu nebeneinander, hoffentlich tragend. Es muss ja mich und meinen Kram aushalten!



Einen überraschenden Anblick bietet dagegen die Kappendecke nebenan in der späteren Lounge: Ob man hier wohl an Lampen sparen und die alten Beleuchtungen wiederverwenden will? :-)

Freitag, 17. September 2010

Verkupplungen

So langsam lässt sich auch in den Kuppel der Minervasuiten(R) erkennen, was hier entstehen soll. 2 der 3 alten Darrentürme haben noch eine Zwischenebene eingezogen bekommen, nur eine Darre wird zur richtig hohen Wohn- oder Wellnesskuppel ausgebaut. Die Lichtbögen sind schon herausgebrochen und bieten - eigentlich genau auf Liegestuhlhöhe - einen schönen Ausblick über die umliegenden Dächer.



Und so sieht das Ganze mit Zwischenebene oben aus. Irgendwie witzig. Ich würde es ja Schlaf-Iglu nennen... :-)

Freitag, 10. September 2010

Einladung zur Ausstellung "Von der Industriebrache zu den Floragärten"

Veranstaltungsauftakt am Samstag, 11. September 2010 ab 11:00 Uhr mit einer Diskussionsrunde zur vorläufigen Schlussbilanz des Sanierungsgebiets Pankow-Wollankstraße. Eröffnung durch Herrn Bezirksbürgermeister Köhne



Ich werde auf jeden Fall vor Ort sein. Vielleicht sieht man sich ja!

Montag, 6. September 2010

Ich bin noch zu haben...

Ohne viel Worte zu verlieren... wie wär's ganz unverhofft und spontan mit einer einzigartigen Dachgeschosswohnung in den Hesperidenhöfen(R)? Mit Dachterrasse, Blick über die Piazza bis zum Rathaus, alter Ziegelwand, Bädern und Fluren mit Oberlichtern,...





Und Ihre zukünftigen letzten Meter ins Dachgeschoss der wunderschönen Mälzerei könnten so aussehen...

Samstag, 4. September 2010

Neuerungen bei mir und nebenan

Vielleicht ein letztes Mal kann heute ein Blick nach unten in die Garten-Maisonette geworfen werden. Alles sieht danach aus, als würde sich das kommunikative Loch in meinem Fußboden in den nächsten Tagen schließen...



Aber auch nebenan sieht es schon gemütlicher aus als noch vor ein paar Tagen, und dem kleinen Umtrunk auf dem Balkon steht auch nicht mehr viel im Wege. Neidisch bin ich jetzt schon auf die Kappendecke mit dem Fischgrätenmuster...

Mittwoch, 21. Juli 2010

Laue Sommernächte

Bevor nun morgen endlich die erhoffte Abkühlung in Form von Gewittern kommen soll, ist es noch einmal Zeit, die Mälzerei an diesem lauen Sommerabend zu besuchen. Nebenan dringt Gemurmel von den Balkons, nur hier in den Minervasuiten(R) ist noch alles ruhig. Und über den Floratürmen(R) geht der Mond auf...



Aber auch unten auf der Piazza gehen die Lichter an. Mal schauen wie es hier morgen abend aussieht.

Montag, 5. Juli 2010

Blühende Landschaften

Wo auch immer man hinschaut im 1. Bauabschnitt: Es grünt und blüht. Die Bewohner sitzen in ihren Gärten und auf den Balkons. Da kann man glatt neidisch werden...



Aber auch von weitem machen die Floratürme(R) eine überzeugende Figur wie schon lange nicht mehr! Hier wurde wirklich etwas Einzigartiges bewahrt!

Sonntag, 4. Juli 2010

Überholen ohne einzuholen?

Die Pomonagärten(R) haben uns offenbar gnadenlos überholt was den Baufortschritt angeht. Zeit, einmal bei den Nachbarn vorbeizuschauen:



Aber hier lässt es sich bestimmt später auch gut aushalten. Schöne, helle Dachgeschosse und große Galerieebenen lassen Lust auf mehr aufkommen! Aber auch wie eine Kappendecke "funktioniert", lässt sich hier anschaulich demonstrieren. Ein Wunder, dass so etwas hält. Oder pure Mathematik/Physik?

Freitag, 2. Juli 2010

Sommer in der Mälzerei

Nun ist endgültig hemmungslos der Sommer ausgebrochen. Schon morgens steht die pralle Sonne auf der Orangerie, und noch ist sie sogar bewachsen...



Etwas andere Bepflanzung gibt es drüben an den Hesperidenhöfen(R): Hier hängen tatsächlich schon die ersten Orangen in der Mittagssonne, während sich die Bewohner hinter die dicken Mauern vor den mehr als 30 Grad zurückgezogen haben.



Die Piazza, die bei "normalen" Temperaturen schon gern zum Plaudern und Verweilen genutzt wird, ist jedenfalls menschenleer...

Donnerstag, 1. Juli 2010

Fortschritte in den Minervasuiten(R)

Nachdem uns Bauteil 5 und 6 gnadenlos überholt haben, geht es nun auch hier in den Darren mit großen Schritten weiter. Einen Aufzug haben wir jetzt jedenfalls schon mal...



So präsentiert sich derzeit das 2. Obergeschoss vor meiner Wohnung. Auch hier einmal ein Blick auf die Kappendecken von oben. Ich hoffe, sie halten beim vorsichtigen Drüberlaufen.

Dienstag, 29. Juni 2010

"Pankow pur" - ein angenehmes Wohngebiet!

Aus: "berlin vis.à.vis" in der aktuellen Ausgabe Sommer 2010

Die Gegend um die Florastraße im Bezirk Pankow ist bei weitem nicht so angesagt wie der Kollwitzplatz oder der Boxhagener Platz. Noch nicht, muss man wohl sagen – denn immer mehr Berliner mit und ohne Kinder entdecken dieses angenehme Wohngebiet.

Daniel Prusseit steht in der Alten Mälzerei, und seine Augen leuchten vor Begeisterung. Noch braucht es zwar viel Phantasie, um sich angesichts nackten Betons und großer Löcher im Fußboden die Wohnung vorzustellen, die der 30-jährige Software-Entwickler im Herbst dieses Jahres beziehen wird. Vor dem geistigen Auge Prusseits aber hat sein künftiges Zuhause längst Gestalt angenommen: hier die offene Küche und das Wohnzimmer, da das Gäste-WC; die Wendeltreppe, die zur Galerie der Maisonette-Wohnung führen wird; auf der oberen Ebene Arbeits- und Schlafzimmer – und das alles in einem beeindruckenden Industriedenkmal.

Die Alte Mälzerei, gelegen zwischen Mühlenstraße und Neuer Schönholzer Straße, steht beispielhaft für die Entwicklung, welche die Gegend um die Pankower Florastraße derzeit durchmacht. Seit der Wende stand der Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Komplex leer, in dem jahrzehntelang Malz hergestellt worden war. In den neunziger Jahren gab es Pläne, im Industriedenkmal ein Multiplexkino sowie Läden und Restaurants unterzubringen. Daraus wurde nichts – zum Glück, möchte man heute sagen. Denn 2007 erwarb das Nürnberger Unternehmen Terraplan die Immobilie und wandelte sie in Wohnraum um. Mit durchschlagendem Erfolg: Obwohl sich die Preise mit bis zu 3.500 Euro pro Quadratmeter auf einem für Berliner Verhältnisse hohen Niveau bewegen, waren die rund 140 Wohnungen binnen kurzer Zeit verkauft. Im Mai dieses Jahres sind die ersten Mieter und Eigentümer eingezogen; den zweiten Bauabschnitt will die Terraplan ebenfalls noch 2010 fertigstellen.

Für Prusseit ist der Standort ideal. „Man ist hier nah an der Innenstadt, aber gleichzeitig ist es grün, und die Panke ist ganz in der Nähe. Außerdem gefällt mir, dass alles ein bisschen ruhiger und familiärer ist als in Prenzlauer Berg.“ Tatsächlich ist man mit U- und S-Bahn schnell in der Innenstadt. Zugute kommt dem Kiez zudem, dass er um das Jahr 1900 als Wohnort für das gutsituierte Bürgertum konzipiert wurde. Repräsentative Fassaden und kleine Vorgärten vermitteln deshalb ein Gefühl der Gediegenheit.

(...)

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Sonntag, 30. Mai 2010

Rundgang in den Minervasuiten(R)

Während man drüben in den Hesperidenhöfen(R) nur noch vor verschlossenen Wohnungstüren steht und auf den Balkonen Pflanzen im Frühlingswind wehen, ist es hier in den Minervasuiten(R) noch richtig spannend.

Im 2. OG wurden zum Beispiel die Kappendecken freigelegt, so dass sich ein... sagen wir leicht welliger Eindruck vom Fußboden ergibt. Ob die halten, wenn man drüber läuft?



Seit dieser Woche gibt es immerhin auch wieder einen trockenen und gegenüber dem Baugerüst weniger wackligen Weg in die oberen Geschosse. Die neuen Treppen wurden eingehängt. Ich finde, sie machen in den alten industriellen Mauern der Mälzerei eine gute Figur.



So, und oben angekommen lohnt noch ein Blick auf die mittlerweile begrünte Piazza. Herrlich. Noch ist alles ein wenig leer, und auch das Wetter sieht noch nicht nach einem Sonnenbad im Amphitheater aus, aber das wird!

Sonntag, 16. Mai 2010

Sieht aus wie fertig!

Nach einigen Regentagen, die ich glücklicherweise auswärts verbringen durfte, zeigte sich heute der Mai noch mal von seiner schönen Seite. Zeit, einen Blick auf die nun bewohnten Hesperidenhöfe(R) zu werfen:



Sieht doch aus wie fertig, oder?
Sicher, bei genauem Blick fallen immer Stellen auf, wo noch gearbeitet wird, aber im Großen und Ganzen gibt das Mälzereigebäude auch im 136. Jahr seines Bestehens (wieder) ein wunderschönes Bild ab!

Samstag, 1. Mai 2010

Tag der Arbeit

Noch ist es etwas ungewohnt, bei den wochenendlichen Fototouren allerorten auf Mieter und Spaziergänger zu treffen. Wahrscheinlich ist es auch für sie genauso ungewohnt, wenn aus den benachbarten Minervasuiten(R) jemand aus dem 4. OG vom unfertigen Balkon aus fotografiert.

Doch heute war einmal wieder schönes Fotowetter, und in der lauen Abendluft mit der kühlen Maisonne von heute sehen die Hesperidenhöfe(R) wieder einmal gut aus:



Unten auf der Piazza dagegen Betriebsamkeit. Möbelpacker, Umzugshelfer, Menschenketten mit Kisten. Hier ist wirklich Leben eingekehrt!



Drinnen steht man - es sei denn man ist Mieter oder Eigentümer - nur noch vor verschlossenen Türen. (wenn auch vor besonders schönen) Wer möchte hier nicht gern nach Hause kommen?

Freitag, 30. April 2010

Wilkommen in der Alten Mälzerei

Ein lauer Sommerabend, eigentlich schöner als vorhergesagt, auch um 20 Uhr sind es noch 19 Grad. Langsam setzt die Abenddämmerung ein, und ein wunderbarer Frühlingstag geht auch über der Alten Mälzerei zuende...



Eigentlich wäre alles wie immer, die Glocke des nahen Rathauses schlägt gerade 10. Doch heute Abend dringen noch Geräusche aus den Hesperidenhöfen(R), die eindeutig nicht den letzten Bauarbeiten zuzuordnen sind. Stimmengewirr, Lachen, der Klang von sich treffenden Gläsern... hier wohnt doch jemand! Tatsächlich, es kehrt endlich Leben ein in die Alte Mälzerei!



In diesem Sinne:

Ihr bezieht ein neues Heim,
mögt ihr dort recht glücklich sein.
Mög' der Schornstein immer rauchen,
die Heizung nicht zuviel verbrauchen,
die Sonne gern ins Zimmer scheinen,
eure Hände sich in Lieb' vereinen.
Lasst es ein Zuhause sein,
wo jeder kehret gerne ein.

Herzlich willkommen!

Sonntag, 18. April 2010

Garten des Atlas im Frühling

Auch ich habe heute mal den Garten des Atlas besucht und ein paar Eindrücke gesammelt.
Trutzig und burgenhaft, aber trotzdem offen und einladend wirken die alten Mauern, die hier in die Mittagssonne ragen.



Viel Licht lässt die geniale Konstruktion in den kleinen Innenhof, der in der kommenden Zeit begrünt wird. Das sprichwörtliche "Zimmer zum Hof" ist hier ruhig, sonnig und einladend.



Viele der Wohnungen haben Küchen, Bäder und Arbeitszimmer zu diesem ruhigen Hof, und bereits jetzt im Frühling kann man einen guten Teil der Sonnenstunden nutzen.

Vor den ersten Einzügen

In allen 3 Treppenhäusern der Hesperidenhöfe(R) herrscht auch am Wochenende Betriebsamkeit, denn in wenigen Tagen ziehen hier die ersten Bewohner ein.



Letzte Malerarbeiten finden in den Treppenhäusern und Wohnungen statt, die Geländer bekommen Handläufe und die Wohnungen den "letzten Schliff"...

Auch im ehemaligen Gerstenlager mit seinen 3 Stadthäusern wird es langsam wohnlich.

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